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Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt, seiner Auslieferung und Benutzung bis hin zu seiner Entsorgung fallen zahlreiche Daten im Unternehmen an. Ohne ein Product Lifecycle Management ist diese Datenflut kaum zu bewältigen: Denn dann liegen Daten in den unterschiedlichsten Systemen, dezidierten Personen fehlt im entscheidenden Moment der Zugriff oder veraltete Informationen werden fälschlicherweise immer weitervererbt.

In der Folge bedeutet das nicht nur Unzufriedenheit bei den Beteiligten; sondern vor allem auch erhebliche Qualitätseinbußen und Mehrkosten. Product Lifecycle Management Systeme setzen genau hier an: Sie unterstützen die Prozessgestaltung und Datenorganisation über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zu Marketing, Sales und Service. Deshalb kann der Mittelstand durch die Einführung eines PLM-Systems immens profitieren, vorausgesetzt er setzt es richtig ein und um.

PLM-Strategie: Die Basis für ein Plus an Produktivität

Der deutsche Mittelstand ist geprägt von engen und langjährigen Kundenbeziehungen, hinter denen ein sehr individueller und persönlicher Service steht: Der Kunde ist König. Mit gestiegenen technischen Möglichkeiten steigen jedoch auch immer mehr die Anforderungen seitens der Kunden. Um diesen gerecht zu werden, gibt es häufige Individualanfertigungen – weniger Produkte werden in Serie produziert oder können „aus dem Katalog“ gefertigt werden. Folglich nimmt die Produkt- bzw. Variantenvielfalt zu und damit auch die Menge an zu verwaltenden Produktdaten.

Was den KMU häufig fehlt, ist die konsistente Digitalisierung und Integration dieser Produktdaten über verschiedene Funktionen und Systeme hinweg. Dadurch entstehen Mehraufwände, u. a. durch die Suche, Wiederaufbereitung, manuelle Übertragung und redundante Erstellung von Informationen.

Eine gut durchdachte PLM-Strategie sieht hingegen vor, dass Formate zwischen den Systemen automatisch umgewandelt werden – gestützt durch einen durchgängigen Entwicklungsprozess. Die logische, produktzentrische Verknüpfung und digitalisierte Freigabe der Daten erfolgt dabei über eine zentrale Integrationsplattform als „Single Source of Truth“. Damit ist ein PLM-System außerdem die Basis für die digitale Transformation eines Unternehmens.

Der erste Schritt zur Implementierung eines PLM-Systems im Mittelstand

Im ersten Schritt ist es wichtig, die richtige PLM-Lösung zu wählen. Sie sollte für den Mittelstand und das jeweilige Unternehmen geeignet sein. Ferner sollte sie aber auch so flexibel sein, dass sie sich bei zukünftigen Veränderungen an die jeweilige Situation anpassen lässt.

Für die PLM-Einführung ist die optimale Balance zwischen einer raschen Umsetzung und einem systematischen Vorgehen von Bedeutung. Die Orientierung an allgemeingültigen Erfahrungswerten trägt zu einer erfolgreichen PLM-Einführung bei.

Experten warnen jedoch vor zwei Extremszenarien, die in der Praxis hin und wieder auftreten:

  • Das Unternehmen nimmt eine übereilte Umsetzung vor, ohne klare Ziele bezüglich des PLM-Projekts fixiert zu haben.
  • Das Unternehmen tüftelt bis ins kleinste Detail einen zukunftsorientierten Masterplan aus. Bevor jedoch die Konzeptphase beendet ist, sind die Voraussetzungen dafür bereits abgelaufen.

Um diese Extremszenarien zu vermeiden, stellen wir Ihnen im Folgenden die grundlegenden Phasen der PLM-Einführung vor.

Phasen der PLM-Einführung

Welche Phasen der PLM Einführung gibt es?

  • Schritt 1: Die Auftragsphase
  • Schritt 2: Vorbereitung auf den Systemwechsel
  • Schritt 3: Anforderungsmanagement
  • Schritt 4: Einführung Ihres neuen PLM-Systems
  • Schritt 5: Erkenntnissgewinnung und Optimierung

Schritt 1: Die Auftragsphase

Bevor Sie sich vertraglich binden, sollten Sie mit Ihrem potenziellen PLM-Partner über die Ziele Ihres Projekts sprechen:

  • Was versprechen Sie sich von der Einführung eines Product Lifecycle Management Systems?
  • Definieren Sie Kennzahlen: Woran machen Sie fest, dass die PLM-Einführung erfolgreich abgeschlossen ist?
  • Wie könnten Ihre Erwartungen übertroffen werden?

Sie sollten einen Vertrag erst unterzeichnen, wenn Sie sicher sind, dass die Gegenseite Ihren Use Case im Unternehmen vollumfänglich verstanden hat,

Schritt 2: Vorbereitung auf den Systemwechsel

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen PLM-Implementierung ist das Change Management. Ein Systemwechsel führt auf lange Sicht zwar zu mehr Produktivität, wird jedoch kurzfristig meist auf interne Widerstände bei Ihren Mitarbeitern stoßen.

Um frühzeitig für Akzeptanz in Ihren Teams zu sorgen, binden wir alle Stakeholder rechtzeitig mit ein, zeigen die Chancen von PLM-Systemen auf und sorgen für Verständnis zwischen allen Beteiligten. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass der Übergang vom alten zum neuen System reibungslos abläuft.

Schritt 3: Anforderungsmanagement

Sobald alle aktuellen Geschäftsprozesse identifiziert und analysiert wurden, ist es schließlich an der Zeit, diese zu priorisieren. Diese werden dann im neuen PLM-System neu zugeordnet, um Ihre KPIs und Unternehmensziele zu erreichen.

In dieser Phase können Sie sich voll und ganz auf Ihren PM-Partner verlassen. Sie profitieren von unserem umfassenden Wissen und unserer Erfahrung mit unserer Software, die wir täglich in der Zusammenarbeit mit weltweit führenden Unternehmen sammeln.

Mit einem klaren, unmissverständlichen und einvernehmlich vereinbarten Projektplan sind Sie dann bereit, zur nächsten Stufe überzugehen – dem Roll-out.

Schritt 4: Einführung Ihres neuen PLM-Systems

Während des Roll-outs gibt es eine Menge zu beachten: Hardware & Software, Prozesse & Verfahren, Wissensaufbau und PLM Schulung – und, nicht zu vergessen: Die Menschen mitzunehmen. Kommunikation, sowohl intern als auch extern, ist entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten verstehen, was von ihnen erwartet wird und wann.

Durch das Teilen der neuen, vom PLM-System unterstützten Arbeitsumgebung können sich Ihre Mitarbeiter schnell an das neue System gewöhnen, was die Einführungsphase erheblich verkürzt.

Während der Systemumstellung sind gewisse Arbeitsunterbrechungen leider nicht ganz zu vermeiden. Wir tun alles dafür, um diese so kurz wie möglich zu halten und werden diese frühzeitig an Sie kommunizieren.

Unsere Schulungen werden ausschließlich von erfahrenen Trainern geleitet, die ihre praktischen Erfahrungen aus Kundenprojekten mit Ihnen teilen. Unser bewährter Trainingsansatz „Discover, Educate, Empower“ wird von den Schulungsteilnehmern sehr geschätzt, was uns Umfragen immer wieder bestätigen.

Während des Roll-outs überwachen wir stetig die Performance, um sicherzustellen, dass Sie die von Ihnen erwarteten Endergebnisse erzielen. Sie erhalten von uns einen Bericht, der die tatsächliche Performance mit den vereinbarten Zielen gegenüberstellt.

Schritt 5: Erkenntnisgewinnung und Optimierung

Sobald die PLM-Lösung erfolgreich implementiert wurde, ist unsere Zusammenarbeit nicht beendet. Im Gegenteil: Vom ersten Auftrag an vertieft sich die Partnerschaft zwischen Ihrem Unternehmen und TECHNIA.

Der kontinuierliche Austausch trägt dazu bei, bisher unentdeckte Optimierungspotenziale durch das PLM aufzudecken. Während Software, Hardware und Prozesse kontinuierlichen Verbesserungen unterlaufen sind, läuft Ihr Tagesgeschäft weiter.

Gerne unterstützen wir Sie, wenn Sie sich dazu entschließen, Ihre Geschäftsprozesse mit dem PLM-System noch weiter auszubauen und zu optimieren.

Wie kann das Bewusstsein für PLM in Unternehmen gefördert werden?

Änderungen in der Organisation und Unternehmenskultur stellen die ersten potenziellen Hürden für die Transformation Ihres PLM-Geschäfts dar. Daher sollte Ihre Roadmap für die PLM-Einführung ein Idealszenario abbilden und gleichzeitig so flexibel sein, dass alle Beteiligten durch iterative Verfahren die Implementierung vorantreiben können.

Bei der Einführung einer PLM-Implementierung ist es unerlässlich, dafür im kompletten Unternehmen das Bewusstsein zu fördern. Alle Mitarbeiter sollten Teil der Implementierung sein. Im Rahmen dessen erfahren Sie, welche Vorzüge sich ergeben und wie der Implementierungsprozess ablaufen wird. Nicht minder wichtig ist die Unterstützung der Geschäftsleitung. So sind viele PLM-Initiativen zum Scheitern verurteilt, weil die Geschäftsleitung nicht zu 100 Prozent dahintersteht. Die Praxis zeigt, dass es für die Geschäftsleitung ratsam ist, die PLM-Einführung den Mitarbeitern bei einer Ansprache anzukündigen. Es wird um eine kollektive Akzeptanz geworben, damit sich ein gemeinsamer Lernprozess einstellen kann. Davon profitiert das gesamte Unternehmen – inklusive aller Mitarbeiter.

PLM-Lösungen für den Mittelstand – schnell, sicher und erschwinglich

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gibt es längst maßgeschneiderte PLM-Lösungen, die exakt auf deren Anforderungen und Geschäftsprozesse abgestimmt sind. Die Software berücksichtigt typische Unternehmensstrukturen und bietet eine durchdachte Vorkonfiguration, die auf einem hohen Standardisierungsgrad basiert. Dadurch entfällt ein aufwendiger Implementierungsprozess – und der Einstieg in das Product Lifecycle Management wird deutlich vereinfacht.

TECHNIA bietet eine Lösung, die es Mittelstandsunternehmen ermöglicht, sämtliche Produktdaten nahtlos in ihre Prozesse und Systeme zu integrieren und damit die digitale Transformation aktiv voranzutreiben.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Schneller Einstieg: Die Lösung ist stark standardisiert und sofort einsatzbereit.
  • Kalkulierbare Kosten: Dank umfangreicher Vorkonfiguration sind die Kosten transparent und planbar.
  • Aktualität und Sicherheit: Die Software bleibt automatisch auf dem neuesten Stand.
  • Zentrale Datenplattform: Alle Beteiligten haben Zugriff auf konsistente Informationen.
  • Effiziente Datennutzung: Redundanzen werden vermieden, Daten können wiederverwendet werden.
  • Skalierbarkeit: Die Lösung wächst mit den Anforderungen und kann bei Bedarf erweitert werden.

TECHNIA hat diese Lösung speziell für KMU entwickelt – basierend auf jahrelanger Projekterfahrung und bewährten Best Practices. Die Implementierung, einschließlich Schulung, ist in nur vier Wochen abgeschlossen. Danach kann das Unternehmen sofort loslegen – schneller als manche Lieferzeiten für ein neues Auto.

Die zugrunde liegende Technologie basiert auf der modernen 3DEXPERIENCE Plattform, die TECHNIA angepasst hat, um klar definierte Funktionalitäten für mittelständische Unternehmen anzubieten. Das bedeutet: Der Einstieg in PLM erfordert keine umfangreichen personellen Ressourcen und auch keine hohen Investitionen. Die vorkonfigurierte Lösung reduziert Anpassungsaufwand und ermöglicht eine zuverlässige Kostenplanung durch Fixpreise.

Trotz Standardisierung bleibt die Lösung flexibel: Sie ist skalierbar und offen für individuelle Erweiterungen – getreu dem Prinzip „mit dem System wachsen statt bei Null anfangen“. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre PLM-Umgebung schrittweise zu entwickeln – bis hin zu einer Lösung, die selbst komplexen Anforderungen gerecht wird.

Mit der auf KMU zugeschnittenen PLM-Lösung von TECHNIA können kleine und mittelständische Unternehmen ihre Produktentwicklung und Fertigung erheblich beschleunigen. Ein kompakter Zeitrahmen, klare Kosten und eine sofort einsatzbereite Lösung sorgen dafür, dass Digitalisierung nicht zum Großprojekt wird – sondern zum Wettbewerbsvorteil.

Langfristig von der Beratung während der PLM-Implementierung profitieren.
Es ist nicht immer möglich, dass bestehende Unternehmensmitarbeiter die PLM-Implementierung selbst durchführen. In solchen Fällen ist es unerlässlich, auf externes Wissen und externe Erfahrung zurückzugreifen.

PLM-Berater stellen sicher, dass bezüglich der Zielsetzung alle Aspekte Berücksichtigung finden und alle Möglichkeiten komplett ausgeschöpft werden. Ob PLM und Dokumentenmanagement, CAD oder ERP: Sie kennen sich auch mit verwandten Systemen und Lösungen aus, um das Unternehmen individuell zu beraten. In Absprache mit dem Kunden entwickeln sie spezifische PLM-Strategien, die überaus erfolgsversprechend sind. Da die PLM-Berater in den Kategorien Benutzeroberfläche, Funktionalität und Anpassung denken, finden sie die beste Lösung für das jeweilige Unternehmen.

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