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SPM-Standardteilemanagement

Was ist SPM (Standardteilemanagement)?

SPM (Standardteilemanagement) ist der Prozess des Organisierens, Speicherns und Wiederverwendens von gängigen Komponenten oder Teilen innerhalb der Produktentwicklung und Fertigung. Diese Teile, die oft als „Standardkomponenten“ bezeichnet werden, sind typischerweise nicht kundenspezifische Artikel, die in mehreren Projekten oder Produkten wiederverwendet werden können.

Beispiele hierfür sind Schrauben, Bolzen, Halterungen und andere häufig verwendete Komponenten. Das Ziel des Standardteilemanagements ist die Straffung des Produktentwicklungsprozesses, indem der Zeit- und Arbeitsaufwand für die wiederholte Konstruktion oder Beschaffung dieser Teile reduziert wird.

Die Rolle des Standardteilemanagements im digitalen Engineering

Das Standardteilemanagement stellt sicher, dass Ingenieure und Konstrukteure schnell auf vorab genehmigte Teile aus einer zentralen Datenbank oder Plattform zugreifen und diese wiederverwenden können. Dies spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch die Kosten, die mit redundanten Konstruktionsarbeiten und Beschaffungsprozessen verbunden sind.

In PLM-Systemen ist dieser Prozess typischerweise in breitere Arbeitsabläufe wie Konstruktions-, Beschaffungs- und Fertigungsprozesse integriert. Diese Integration ermöglicht die Zusammenarbeit in Echtzeit zwischen den Teams und stellt sicher, dass alle Beteiligten Zugriff auf die aktuellsten Informationen über Standardteile haben.

Welche Vorteile bietet das Standardteile- management?

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Konstruktionszeit sparen

Schnelles Finden und Wiederverwenden vorhandener Komponenten, anstatt diese von Grund auf neu zu suchen oder zu konstruieren. Dies reduziert den Zeitaufwand für nicht wertschöpfende Aufgaben wie die Teilesuche und ermöglicht es den Teams, sich auf wichtigere Konstruktionsarbeiten zu konzentrieren.

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Verbesserung der Produktqualität

Sicherstellung der Konsistenz der Produktqualität über verschiedene Projekte hinweg. Standardteile haben bereits Test- und Validierungsprozesse durchlaufen, wodurch das Risiko von Defekten oder Ausfällen im Endprodukt reduziert wird.

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Kostenersparnis

Die Standardisierung von Teilen über verschiedene Projekte hinweg senkt die Beschaffungskosten, da Großeinkäufe möglich sind und die Vielfalt der zu beschaffenden Komponenten reduziert wird. Darüber hinaus bedeuten weniger Einzelteile geringere Lagerkosten und ein vereinfachtes Supply Chain Management.

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Schnellere Markteinführung

Beschleunigung der Produktentwicklungszyklen durch den Wegfall redundanter Engineering-Aufgaben wie die Neukonstruktion häufig verwendeter Komponenten. Dies führt zu einer schnelleren Markteinführung neuer Produkte bei gleichzeitiger Beibehaltung hoher Qualitätsstandards.

Wie gelingt der Einstieg in das Standardteile- management in Ihrem Unternehmen am besten?

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Beginnen Sie mit der Überprüfung Ihrer bestehenden Produktlinien, um die am häufigsten verwendeten Teile zu identifizieren. Dies sind oft nicht kundenspezifische Komponenten wie Befestigungselemente, Halterungen oder Verbinder, die in mehreren Projekten wiederverwendet werden können.

Dieser Katalog sollte detaillierte Informationen über jedes Teil enthalten, wie z. B. Spezifikationen, Materialeigenschaften, Lieferantendetails und Kostendaten. Stellen Sie sicher, dass dieses System für alle relevanten Teams (Ingenieure, Konstrukteure und Beschaffungsmitarbeiter) leicht zugänglich ist, damit diese schnell genehmigte Teile finden und wiederverwenden können.

Diese Integration ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen, indem sichergestellt wird, dass alle Beteiligten in Echtzeit Zugriff auf aktuelle Informationen über Standardteile haben. Sie ermöglicht es Ingenieuren und Konstrukteuren auch, Standardkomponenten direkt in ihre Konstruktionen zu integrieren, ohne zwischen Systemen wechseln zu müssen.

Diese Richtlinien sollten Kriterien für die Auswahl von Standardkomponenten gegenüber kundenspezifischen Teilen enthalten. Durch die Festlegung dieser Regeln stellen Sie sicher, dass die Teams stets genehmigte Komponenten wiederverwenden, anstatt unnötigerweise neue zu erstellen, was dazu beiträgt, Redundanz und Kosten zu reduzieren.

Die Schulung sollte umfassen, wie man im System nach Teilen sucht, wie man sie mit PLM-Tools in Konstruktionen integriert und wann es gegebenenfalls angebracht ist, neue kundenspezifische Teile anzufordern.

Kontinuierliche Überwachung, wie oft Standardteile in verschiedenen Projekten wiederverwendet werden. Verwenden Sie Analysetools innerhalb des PLM-Systems, um die Nutzungstrends von Komponenten zu verfolgen und Bereiche zu identifizieren, in denen weitere Optimierungen möglich sind.

Haben Sie Fragen zum Thema SPM-Standardteilemanagement?

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