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Platform Thinking

Was versteht man unter Platform Thinking?

Platform Thinking (Plattformdenken) ist ein transformativer Ansatz der Geschäftsstrategie, der sich auf die Schaffung eines Ökosystems konzentriert, in dem verschiedene Stakeholder – Kunden, Partner, Entwickler und sogar Wettbewerber – zusammenarbeiten können, um gemeinsam Werte zu schaffen.

Im Gegensatz zu traditionellen linearen Geschäftsmodellen betont Platform Thinking die dezentrale Wertschöpfung, bei der die Teilnehmer zum gemeinsamen Ökosystem beitragen und davon profitieren.

Dieser Ansatz maximiert Innovation, Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit durch die Nutzung von Netzwerkeffekten und offenen Systemen.

Die Rolle von Platform Thinking im Digital Engineering

Im Kern verlagert Plattformdenken den Fokus von produktzentrierten Strategien auf ökosystemzentrierte Ansätze. Es ermutigt Unternehmen, sich von Eigentumsmodellen hin zu zugangsbasierten Modellen zu bewegen, bei denen Flexibilität und Zusammenarbeit Priorität haben. Diese Strategie ist besonders relevant in Branchen, in denen komplexe Prozesse und mehrere Stakeholder an der Produktentwicklung beteiligt sind.

Durch die Anwendung plattformorientierter Ansätze können Unternehmen die Silos zwischen Abteilungen wie Entwicklung, Design, Fertigung und Lieferkettenmanagement aufbrechen. Dies ermöglicht eine nahtlosere Integration von Tools wie CAD- (Computer-Aided Design) und CAM-Software (Computer-Aided Manufacturing). Das Ergebnis ist ein agileres Unternehmen, das schnell auf Marktanforderungen reagieren und gleichzeitig ein hohes Maß an Innovation beibehalten kann.


Welche Vorteile bietet Ihnen Platform Thinking?

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Schnelle Anpassung an Veränderungen

Zentralisierte Daten und Prozesse ermöglichen es, flexibel auf Marktveränderungen, technologische Entwicklungen oder Störungen wie Lieferkettenprobleme zu reagieren.

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Kosten reduzieren

Effizientere Abläufe und die Vermeidung von Doppelarbeiten reduzieren Betriebskosten – etwa durch gemeinsame Nutzung von Ressourcen über Geschäftsbereiche hinweg.

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Einfacher Zugang zu neuen Märkten

Offene Systeme schaffen die Grundlage für schnellen Markteintritt, neue Partnerschaften und die Erschließung neuer Kundengruppen – ganz ohne eigene Infrastruktur.

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Verbessern Sie die Zusammenarbeit

Flexible Arbeitsmodelle und bereichsübergreifende Vernetzung helfen, Silos aufzubrechen und Talente langfristig zu binden.

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Verbesserung der Produktqualität

Steigern Sie die Produktqualität durch Echtzeitüberwachung und vorausschauende Wartung mithilfe von IoT, KI und Big-Data-Analysen.

Wie lässt sich Platform Thinking in Ihrem Unternehmen am besten einführen?

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Identifizieren Sie Potenziale, bei denen Zusammenarbeit, Datenaustausch und Integration Effizienz oder Innovation fördern können. Das kann interne Prozesse wie die Produktentwicklung betreffen oder externe Schnittstellen zu Lieferanten, Partnern und Kunden.

Um ein System zu gestalten, das den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht wird, ist es entscheidend zu verstehen, wer zur Plattform beiträgt und von ihr profitiert. Identifizieren Sie zentrale Stakeholder wie interne Teams (z. B. Entwicklung, Design, Produktion) sowie externe Partner (z. B. Lieferanten, Kunden, Drittentwickler), die Teil des Plattform-Ökosystems sein werden.

Eine PLM-Plattform (Product Lifecycle Management) dient oft als Grundlage für die Integration von Tools wie CAD-Software, Lieferkettenmanagementsystemen und anderen Unternehmensanwendungen. Diese zentralisierte Plattform sollte als einzige Quelle der Wahrheit fungieren und sicherstellen, dass alle Stakeholder Zugang zu Echtzeitinformationen haben.

Dazu können Design- und Entwicklungssoftware (z. B. CAD, CAM, ECAD), Projektmanagement-Tools, Fertigungssysteme (ERP, MES) oder Software für den After-Sales-Bereich gehören. Ziel ist es, einen nahtlosen Informationsfluss zwischen Abteilungen zu schaffen, der Echtzeit-Zusammenarbeit und fundierte Entscheidungen ermöglicht.

Eine erfolgreiche Plattform lebt von offener Kommunikation und Zusammenarbeit. Ermutigen Sie Teams dazu, Daten, Erkenntnisse und Feedback frei innerhalb der Plattform zu teilen. Dieser kulturelle Wandel kann Schulungen oder Workshops erfordern, um Mitarbeitenden den Wert der Zusammenarbeit in einer plattformbasierten Umgebung zu vermitteln.

Nutzen Sie KPIs wie Effizienz der Zusammenarbeit, verkürzte Markteinführungszeiten oder Kostensenkungen, um die Leistung Ihrer neuen Plattform kontinuierlich zu bewerten. Holen Sie regelmäßig Feedback von internen Nutzern und externen Partnern ein, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Haben Sie Fragen zum Thema Platform Thinking?

Johannes Storvik und das Team stehen Ihnen mit umfassender Expertise rund um das gesamte Dassault Systèmes Portfolio zur Seite. Wir bieten Ihnen individuelle Beratung und maßgeschneiderte Unterstützung. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Beratungsgespräch!

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